SZA Schilling, Zutt & Anschütz berät Westlake beim Erwerb des Geschäftsbetriebs eines großen PVC Produktionsstandortes in Wilhelmshaven aus der Insolvenz

SZA Schilling, Zutt & Anschütz hat mit einem Team unter der Leitung von Dr. Oliver Schröder und Marc-Philippe Hornung Westlake Corporation sowie deren deutsche Tochtergesellschaft Westlake Vinnolit GmbH & Co. KG beim Erwerb des Geschäftsbetriebs eines der größten PVC Werke in Europa im Rahmen einer Distressed-M&A-Transaktion aus der Insolvenz umfassend beraten.

Der erworbene Produktionsstandort in Wilhelmshaven besteht seit 1981 und ist einer der größten europäischen Produktionsstandorte für Suspensions-PVC (S-PVC) und Vinylchloridmonomer (VCM). Der Standort in Wilhelmshaven verfügt über einen direkten Zugang zu einem Tiefseehafen und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter.

Westlake Vinnolit gehört zu den führenden europäischen Herstellern von PVC und ist Teil der börsennotierten Westlake Corporation mit Sitz in Houston, Texas. Die Westlake-Gruppe ist weltweit als Hersteller und Lieferant von Chemieprodukten, Baustoffen und industriellen Werkstoffen tätig.

Die Transaktion umfasst den Erwerb des gesamten Geschäftsbetriebs im Wege einer übertragenden Sanierung. Mit dem Erwerb wird die Fortführung des Standorts Wilhelmshaven ermöglicht und der Erhalt von rund 350 Arbeitsplätzen gesichert.

Die Transaktion besitzt für Westlake erhebliche strategische Bedeutung. Mit dem Erwerb stärkt das Unternehmen seine europäische Produktionsplattform im PVC-Bereich und sichert zusätzliche Produktionskapazitäten. Darüber hinaus bietet der Standort Wilhelmshaven mit seiner direkten Anbindung an den Tiefseehafen wichtige logistische Vorteile für die europäischen Aktivitäten der Westlake-Gruppe.

Die Transaktion war von besonderer Komplexität geprägt. Im Rahmen der Transaktion mussten zahlreiche für die Fortführung des Betriebs wesentliche Vertragsbeziehungen neu geordnet oder übergeleitet werden, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung der Betriebsgrundstücke sowie dem Zugang zur Hafeninfrastruktur und zum Jetty in Wilhelmshaven, der auch für das LNG-Terminal Wilhelmshaven und damit für die Energieversorgung in Deutschland von Bedeutung ist. Die Beratung erfolgte in einem komplexen insolvenz-, gesellschafts-, regulatorisch- und öffentlich-rechtlich geprägten Umfeld und erforderte eine enge Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter, Behörden und weiteren Beteiligten.

SZA Schilling, Zutt & Anschütz:

Dr. Oliver Schröder (Federführung, M&A/Gesellschaftsrecht, Frankfurt), Marc-Philippe Hornung (Co-Federführung, Insolvenzrecht, Mannheim), Dr. Michael Cohen (M&A/Gesellschaftsrecht, Frankfurt), Dr. Marcus Becker (M&A/Gesellschaftsrecht, Frankfurt), Dr. Stephanie Birmanns (Kartellrecht/Außenwirtschaftsrecht, Brüssel), Sebastian Gröss (Kartellrecht/Außenwirtschaftsrecht, Brüssel), Dr. Christoph Allmendinger (Real Estate, Frankfurt), Dr. Alexia Wahl (Real Estate, Frankfurt), Dr. Christoph Kiegler (Steuerrecht, Mannheim), Nikolai Kühner (Steuerrecht, Mannheim), Dr. Andreas Herr (Bank- und Finanzrecht, Frankfurt), Dr. Simon Apel (Datenschutz, Mannheim), Dr. Alexander Stolz (IP/IT, Commercial, Mannheim), Dr. Steffen Henn (IP/IT, Mannheim), Hanna Bräunche (IP/IT, Commercial, Mannheim), Ann-Kristin Müller (Arbeitsrecht, Frankfurt), Prof. Dr. Kristian Fischer (Öffentliches Recht/Vergaberecht, Mannheim), Melissa Lauk (Öffentliches Recht, Mannheim)

SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

SZA Schilling, Zutt & Anschütz ist seit 125 Jahren eine der angesehensten deutschen Wirtschaftssozietäten. Mit ihren Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Büros in Frankfurt, Mannheim, München und Brüssel berät die Sozietät nationale und internationale Mandanten zu komplexen wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen.

Pressekontakt

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Presseteam gern zur Verfügung: