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Schilling Symposion zur Reform der Hauptversammlung

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Am 1.7.2022 fand auf der Dachterrasse des Mannheimer Büros von Schilling, Zutt & Anschütz (SZA) das 12. Symposium zum Gedenken an Prof. Dr. Wolfgang Schilling statt. Wolfgang Schilling, der vor 30 Jahren im Alter von 84 Jahren verstorben ist, war Namenspartner von Schilling, Zutt & Anschütz sowie Honorarprofessor an der Universität Heidelberg. Als in Praxis und Wissenschaft anerkannter Gesellschaftsrechtler hat er entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung unserer Sozietät und ihre Reputation im Gesellschaftsrecht genommen. Zu seinem Gedenken veranstalten die Universität Heidelberg und Schilling, Zutt & Anschütz regelmäßig Symposien, im Rahmen derer Wissenschaftler und Praktiker aktuelle gesellschaftsrechtliche Themen erörtern. In diesem Jahr stand die Hauptversammlung der Aktiengesellschaft im Mittelpunkt. Nach einer Einführung von Prof. Dr. Jochem Reichert (SZA) gab Prof. Dr. Marc-Philippe Weller (Universität Heidelberg) zunächst einen Überblick über die Maßnahmen und Entwicklungen, die zu einer zunehmenden Bedeutung von Environmental Social Governance im Gesellschaftsrecht geführt haben und weiter führen werden. Er beleuchtete vor diesem Hintergrund die Frage, ob der Hauptversammlung nach dem ihr zugewiesenen "Say on Pay" auch ein "Say on Climate/ESG" zukommt oder zukommen sollte. Die kontroverse Diskussion zu dieser Fragestellung leitete Dr. Marc Löbbe (SZA). Im Anschluss trug Rechtsanwalt Volker Butzke, Syndikus, zu dem vorliegenden Regierungsentwurf vor, der die virtuelle Hauptversammlung post Covid ermöglicht und die dafür notwendigen Voraussetzungen regelt. Auch Rechtsanwalt Christian Gehling (SZA) befasste sich in seinem anschließenden Referat mit dem Reformbedarf der virtuellen Hauptversammlung sowie darüber hinaus mit Reformvorschlägen, die die Hauptversammlung ganz allgemein und damit auch die Hauptversammlung in Präsenz betreffen. Die anschließende Diskussion, in der mehrheitlich ein über den vorliegenden Regierungsentwurf hinausreichender Reformbedarf angemeldet wurde, wurde von Prof. Dr. Dres. mult. h.c. Peter Hommelhoff geleitet (Universität Heidelberg), der anschließend die Ergebnisse des Symposiums resümierte und Anstöße zur Verbesserung des Gesetzgebungsverfahrens gab. Das Symposium klang bei sommerlichen Temperaturen mit einem Abendessen unter freiem Himmel aus.