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Übernahme abgeschlossen: Geschäftsbetrieb der BBS an KW Automotive Gruppe übergeben

News Press Release Insolvency Law - 


Fortbestand dank geänderter Marktstrategie gesichert / 290 Arbeitsplätze in Deutschland gerettet

Der Insolvenzverwalter der BBS GmbH, Thomas Oberle, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Schilling, Zutt & Anschütz, hat zum 1. Juni den Geschäftsbetrieb des Unternehmens an den neuen Eigentümer, die KW Automotive Group, übergeben. Der Investor verbindet den Unternehmenskauf mit der Neuausrichtung des Unternehmens. Künftig wird sich die BBS auf den Bereich Aftermarket und die Produktion sowie den Vertrieb exklusiver Räder konzentrieren. Damit verbunden ist der Abbau von 162 der insgesamt 470 Arbeitsplätzen an den beiden Standorten Schiltach und Herbolzheim. Die betroffenen Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, für sieben Monate in eine Transfergesellschaft zu wechseln.

“Wir haben harte Monate mit unzähligen Gesprächen und Verhandlungen hinter uns”, sagt Thomas Oberle. “Auch wenn die Interessen von Arbeitnehmern und Investoren nicht vollständig deckungsgleich sind, ist es uns gemeinsam gelungen, mit dem Gesamtpaket aus Transfergesellschaft, Sozialplan und der Neuausrichtung für die Gesamtheit der Mitarbeiter sowie für die BBS als Unternehmen eine positive Lösung zu erreichen.”

„Der Fortbestand der BBS war nur möglich, weil mit dem Insolvenzverfahren grundlegende Restrukturierungen des Geschäftsbetriebes einhergingen,“ ergänzt Marc-Philippe Hornung, Partner bei SZA, der zusammen mit Thomas Oberle das Verfahren leitete. „Wir sind davon überzeugt, dass die BBS in der neuen Konstellation zukunftsfähig aufgestellt ist.“

Der Traditions-Felgenhersteller BBS hatte im Juli 2020 zum dritten Mal Insolvenz anmelden müssen. Bereits im Dezember war es Insolvenzverwalter Thomas Oberle und seinem Team gelungen, mit der KW Automotive Group, einem auf hochwertige Autotuningprodukte und Fahrzeugveredelung spezialisierten Unternehmen, und dem Unternehmer Mathias R. Albert einen Vertrag zu schließen.

Das Insolvenz- und Restrukturierungsteam von SZA verfügt über eine breite Expertise im Automotive-Bereich. Bereits im Jahr 2011 war Thomas Oberle als Insolvenzverwalter der Vorgängergesellschaft BBS International GmbH tätig. Marc-Philippe Hornung war u.a. als Insolvenzverwalter der Giesserei Albbruck GmbH sowie als Sachwalter der Galvanoform GmbH in Lahr in zwei weiteren Zulieferer-Insolvenzen tätig.

Das Insolvenzverfahren wurde durch ein Team um die Partner Thomas Oberle und Marc-Philippe Hornung betreut:

Thomas Oberle (Insolvenzverwalter), Marc-Philippe Hornung (M&A und Fortführungsvereinbarung, Federführung), Michael Zeitel (Insolvenzrecht), Katharina Hornung (Insolvenzrecht), Katja Schmitt (Fortführungsvereinbarung, Insolvenzrecht), Jan Friedrichson (M&A), Dr. Christina Malz (Kartellrecht), Dr. André Reinhard (Arbeitsrecht), Dr. Rolf Schmich (Steuerrecht), Dr. Florian Schumacher (Immobilienrecht), Thomas Glaser (Litigation)

LH Legal: Lars Hinkel (Personalmaßnahmen, Arbeitsrecht)

 

SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Schilling, Zutt & Anschütz ist seit beinahe einem Jahrhundert eine der angesehensten deutschen Wirtschaftssozietäten. Mit rund 100 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Büros in Frankfurt, Mannheim, München und Brüssel berät die Sozietät nationale und internationale Mandanten zu komplexen wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen.

 

FILES:
21-06-01_SZA_Pressemitteilung_BBS.pdf 676 KB